WER ICH BIN

Hallo, wie schön dass Du da bist.

Meine akademische Arbeit hat mir Werkzeuge und Wissen gegeben, um gesellschaftliche Phänomene einzuordnen. Relevant wurde dieses Wissen dort, wo ich begonnen habe, es in der Praxis zu erproben, vor allem in Situationen, in denen Fragen von Macht, Verantwortung und Konflikt nicht umgangen, sondern ausgehalten werden mussten.

akademische perspektive

Mein Studium in M.A. World Studies in Bielefeld hat meinen Blick für Zusammenhänge geschärft. Der interdisziplinäre Ansatz verbindet politische, soziale, rechtliche und kulturelle Perspektiven, um Machtverhältnisse, Deutungsmuster und globale Interaktionen in ihrer Komplexität zu analysieren. Mein Schwerpunkt lag auf Kultur, Literatur und Geschichte sowie auf Fragen von Intersektionalität, Rassifizierung und Erinnerung.                                                             
Mein Studium B.A. Philosophie und Germanistik in Düsseldorf hat meinen Perspektive für Argumente, Begriffe und ihre Voraussetzungen präzisiert. Es prägt meine Art zu denken: fragend und skeptisch gegenüber bequemen Antworten. 
Diese Verbindung macht meine Haltung aus: sprachsensibel und aufmerksam für Macht- und Bedeutungsstrukturen. 



praxis & organisation

Seit einigen Jahren arbeite ich hauptamtlich im Bereich der Jugendkultur in der Stadtverwaltung meiner Heimatstadt. Als Leiterin des Bereichs Jugendkultur bewege ich mich in Kontexten, in denen kulturelle Praxis, Beteiligung und organisatorische Verantwortung zusammenkommen.
Meine Arbeit ist geprägt von Nähe: zu jungen Menschen und zu laufenden Aushandlungsprozessen. Auch in meiner Rolle als Führungskraft verstehe ich Organisationen als soziale Räume, in denen Verantwortung geteilt, Orientierung ermöglicht und unterschiedliche Perspektiven ernst genommen werden.
Ich bringe eine Perspektive ein, die nicht auf Anpassung setzt, sondern auf Auseinandersetzung – auch dann, wenn Reibung entsteht: zwischen Anspruch und Alltag, zwischen formalen Rahmenbedingungen und gelebter Praxis. Gerade in diesen Zwischenräumen zeigt sich, ob gesellschaftlicher Wandel möglich ist.

austausch &

 interkulturelles Lernen

Ich habe in der Erwachsenenbildung und politischen Bildungsarbeit Seminare gestaltet und als Dozentin gearbeitet, unter anderem in Kontexten mit Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung. Dabei war mir wichtig, Lernräume auf Augenhöhe zu schaffen – geprägt von Wertschätzung, Offenheit und gegenseitigem Vertrauen.
Im Zentrum von Lernprozessen steht für mich Selbstreflexion, Beziehung zur Gruppe und die Verbindung individueller Erfahrungen mit gesellschaftlichen Fragen. Nachhaltiges Lernen entsteht dort, wo Menschen sich als Teil eines gemeinsamen Denk- und Aushandlungsprozesses erleben.

engagement & internationale Erfahrungen

Ehrenamtliches Engagement ist für mich ein zentraler Teil meiner Prägung, wo ich gelernt habe, in heterogenen Gruppen zu arbeiten, Verantwortung zu übernehmen und mit Differenzen produktiv umzugehen.
Besonders prägend waren dabei internationale Begegnungen, in denen unterschiedliche Lebensrealitäten, politische Perspektiven und Verständnisse von Gemeinschaft aufeinandertreffen. Diese Erfahrungen haben meinen Blick für globale Zusammenhänge, Machtverhältnisse und Fragen von Solidarität geschärft.
In der Vorstandsarbeit eines pädagogisch und international ausgerichteten Trägers habe ich zudem erlebt, was demokratische Organisation im Alltag bedeutet: Aushandlung, Verantwortung, Konfliktfähigkeit und die Notwendigkeit, Entscheidungen gemeinsam zu tragen.